Frances Scholz

Uncombed (B'18,02), 2018

Pigmente, Acrylbinder, Leinwand
60 x 40 cm

Unikat
4.000 €
Zusammen 10.000 €

Frances Scholz (*1962 in Washington, D.C., US) verfolgt in ihrer Praxis einen intermedialen Ansatz, in dem sie räumliche Wahrnehmung, Materialität und Zeitlichkeit neu verhandelt. Sie lotet die Grenze zwischen Fläche und Volumen, zwischen Abstraktion und Narration sowie zwischen öffentlichem Raum und persönlicher Imagination aus. Die drei Werke aus ihrer Uncombed-Serie, kreisen um das Motiv eines verwahrlosten Pferdes im texanischen Marfa, dessen struppige, ungebändigte Erscheinung sich in Scholz’ malerischem Prozess zu einer flüchtigen Figur zwischen Projektion, Überlagerung und tastender Annäherung verdichtet. In diesen Schichtungen erscheint das Tier zugleich als reales Gegenüber und als metaphysische Chiffre – ein wanderndes Bild, in dem Wahrnehmung, Erinnerung und die poetische Drift der Bedeutungen ineinandergleiten. Scholz’ Werk wurde u.a. präsentiert im Skulpturenpark Köln; Künstlerhaus Bremen; ICA, London, Museum Ludwig, Köln; Halle für Kunst, Lüneburg; Bundeskunsthalle Bonn; The Wattis Institute, San Francisco; Kunstverein Hannover.

Uncombed (B'18,02)